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Die Pfizer Deutschland GmbH ist Mitglied im Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.
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Die Pille, die mitgeht
Informiert sein -
Zyklus
Die Organe
Ablauf eines Zyklus
Neues Leben entsteht

Die Organe
Die Eierstöcke erfüllen zwei wichtige Aufgaben: Sie produzieren Hormone und lassen im Laufe eines Lebens ungefähr 500 Eizellen zum Eisprung heranreifen.

Gebärmutter mit Eierstöcken


Beim Eisprung löst sich das Ei vom Eierstock und wandert in den Eileiter. Während der Wanderung in die Gebärmutter kommt es zur Verschmelzung mit einer männlichen Samenzelle. Die Gebärmutter ist der Ort, an dem sich das befruchtete Ei einnistet und sich innerhalb von 9 Monaten zum reifen Kind entwickelt. Kommt es zu keiner Befruchtung und somit zu keiner Schwangerschaft, wird die Gebärmutterschleimhaut im Monatszyklus abgestoßen (Monatsblutung) und wieder erneuert. Die Verbindung zwischen Gebärmutter und Scheide heißt Gebärmutterhals. Durch ihn gelangt der Samen über die Gebärmutter zum Eileiter. Im Fall einer Schwangerschaft wird er durch einen Schleimpfropf fest verschlossen, damit der Embryo sicher geschützt ist.

Ablauf eines Zyklus
Das hormonelle Miteinander der Organe wird vom Gehirn gesteuert. Der Monatszyklus einer Frau beginnt mit dem Befehl der Steuerzentrale an die Hirnanhangdrüse, in den Eierstöcken ein Ei reifen zu lassen. Sobald der Eierstock ein Ei reifen lässt, setzt er verstärkt Hormone frei. Die Gebärmutter versteht die Nachricht und wird ihrerseits aktiv. Sie baut die Schleimhaut auf, damit sich die befruchtete Eizelle einnisten kann. Sobald das Ei reif ist, wird die Hirnanhangdrüse ebenfalls durch Hormone veranlasst, den Eisprung zu bewirken: Die Eizelle löst sich aus der Eihaut und wandert vom Eierstock in den Eileiter, wo sie sich für die Vereinigung mit einer Samenzelle bereithält. Wird die Eizelle nicht befruchtet, löst sie sich nach 4 Tagen auf.

Normaler Zyklus


Die Eierstöcke stoppen die Hormonproduktion und geben der Gebärmutter damit das Signal zum Abbau der Schleimhaut. Die Monatsblutung (Menstruation) beginnt. Am sinkenden Hormonspiegel merken auch Hirnanhangdrüsen und Steuerzentrale, dass kein Ei befruchtet wurde und neues Leben nicht entstanden ist. Deshalb weisen sie die Eierstöcke an, das nächste Ei heranreifen zu lassen. Der Kreis schließt sich. Ein neuer Zyklus beginnt.

Hormonkurve weiblicher Zyklus


Neues Leben entsteht
Wird das Ei befruchtet, wandert es in die Gebärmutter, nistet sich in der Schleimhaut ein und meldet sich von hier mit einer hormonalen Botschaft. Die Eierstöcke verstärken ihre Hormonproduktion, damit es keine Monatsblutung mehr gibt und der Embryo nicht samt Gebärmutterschleimhaut abgebaut wird. Durch die verstärkte Hormonproduktion ist auch die Hirnanhangdrüse über die veränderte Situation informiert. Ab sofort erteilt sie keinen Auftrag mehr, ein Ei reifen zu lassen. Die Gebärmutter selbst reagiert augenblicklich auf die Nachricht der Hormone und verschließt den Gebärmutterhals mit einem festen Schleimpfropf. Jetzt ist der Embryo sicher geschützt:
  • Es reift kein Ei mehr heran.
  • Es gibt keine Blutung mehr.
  • Es gelangt kein Sperma mehr hinein.
Damit ist auch ausgeschlossen, dass es zu einer erneuten Befruchtung kommt.